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Angriffe auf Kiew: Depot am Bahnhof Kyiv-Pasazhyrsky und Rechenzentren beschädigt

Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Zelenskyj wurden in Kiew ein Depot am Bahnhof Kyiv-Pasazhyrsky sowie Daten- und Geschäftszentren und Wohngebäude bei russischen Angriffen beschädigt. Die Polizei meldete Zerstörungen in mehreren Bezirken und Opfer.

Russische Angriffe haben in Kiew ein Depot am Bahnhof Kyiv-Pasazhyrsky sowie Daten- und Geschäftszentren und Wohngebäude beschädigt. Das teilte Präsident Wolodymyr Zelenskyj in seiner abendlichen Ansprache vom 28. September mit. Die Angaben beziehen sich auf die jüngsten Attacken gegen die Hauptstadt.

Die Hauptverwaltung der Nationalen Polizei in Kiew berichtete am 29. September über Schäden in mehreren Stadtbezirken. Nach ihren bisherigen Feststellungen gab es Tote und Verletzte; die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Zerstörungen werden weiter erfasst. Konkrete, abschließend bestätigte Gesamtzahlen lagen zunächst nicht vor. Das Präsidialamt verwies in der Ansprache auf laufende Schadensprüfungen und Sicherungsmaßnahmen.

Nach den Worten des Präsidenten zählen zu den betroffenen Objekten neben Wohngebäuden vor allem Einrichtungen der urbanen Infrastruktur, darunter Rechen- und Geschäftszentren. Solche Anlagen sind wichtige Knoten für digitale Dienste in Verwaltung und Wirtschaft. Unterbrechungen können deshalb kurzzeitig Auswirkungen auf Behörden, Unternehmen und private Nutzer haben. Offizielle Stellen nannten zunächst keine Details zu betroffenen Betreibern.

Das Depot von Kyiv-Pasazhyrsky ist Teil der Bahninfrastruktur in der Hauptstadt. Ob Betriebsanlagen oder rollendes Material direkt getroffen wurden, prüfen die zuständigen Dienste. Die staatliche Eisenbahn hat sich zu möglichen Einschränkungen des Bahnbetriebs zunächst nicht geäußert. Üblicherweise folgen auf derartige Vorfälle technische Inspektionen, um Betriebssicherheit und Räumarbeiten zu organisieren.

Kiew steht seit Beginn der vollumfänglichen Invasion regelmäßig unter Beschuss; Phasen konzentrierter Angriffe treffen wiederholt Energie-, Logistik- und Kommunikationsziele. Auch bei der aktuellen Welle sprechen die ukrainischen Behörden von kombinierten Angriffen, die Luftverteidigung sei im Dauereinsatz. Unabhängige Bewertungen der Zielauswahl liegen noch nicht vor.

Die ukrainischen Stellen betonen, dass Angaben zu Angriffsorten, Opferzahlen und Schäden vorläufig sind und sich nach weiterer Überprüfung ändern können. Internationale Medien und Nachrichtenagenturen dokumentierten die Ansprache des Präsidenten und die Behördenmitteilungen am 29. September. Eine belastbare Gesamtbilanz wird erst nach Abschluss der technischen Gutachten und kriminalistischen Sicherungen erwartet.

Aus Kiew hieß es zuletzt, Reparaturteams seien im Einsatz, um beschädigte Anlagen zu sichern und Dienste schrittweise wiederherzustellen. Priorität hätten Rettung, Versorgung der Anwohner und die Absicherung kritischer Infrastruktur. Über weitergehende Schutzmaßnahmen für Datenzentren und den Bahnhof informieren die Behörden nach Abschluss der ersten Lagebewertungen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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