In Kiew ist am Morgen des 26. September eine Person bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko brachen in den Bezirken Solomianskyj und Obolonskyj Brände aus, nachdem unbemannte Flugkörper oder Trümmer auf Gebäude gestürzt waren. Rettungskräfte und Feuerwehr waren an mehreren Einsatzstellen im Stadtgebiet tätig und sicherten die betroffenen Areale ab.
Im Bezirk Solomianskyj kam es infolge des Absturzes eines Drohnenteils zu Brand und Rauchentwicklung in einem Bürogebäude. In Obolonskyj fiel ein unbemannter Flugkörper auf ein nicht bewohntes Gebäude, auch dort wurden Schäden und ein Feuer gemeldet. Die Feuerwehr löschte die Brandherde, die städtischen Dienste leiteten Aufräum- und Schadensdokumentationsarbeiten ein. Die verletzte Person wurde den städtischen Angaben zufolge vor Ort medizinisch versorgt; detailliertere Informationen zum Zustand lagen zunächst nicht vor.
Die Luftstreitkräfte der Ukraine teilten mit, seit den frühen Morgenstunden seien Angriffe mit unbemannten Fluggeräten auf Kiew und die Umgebung registriert worden. Entsprechend wurden Zivilschutzwarnungen für die Hauptstadt und Teile der Region ausgelöst. Angaben zur Zahl der eingesetzten Drohnen oder zu ihrem Typ machten die Militärbehörden zunächst nicht. Unabhängige Bestätigungen über die Verantwortlichen reichten zum Zeitpunkt der Meldung nicht über die offiziellen Mitteilungen hinaus; in der Regel schreibt die Ukraine solche Angriffe russischen Streitkräften zu.
Das genaue Ausmaß der Zerstörungen erfassen derzeit die städtischen Dienste. Priorität haben nach Behördenangaben das Löschen verbliebener Brandherde, das Absichern gefährdeter Strukturen und die Prüfung, ob weitere Personen betroffen sind. Eine Bewertung der Folgen für die kritische Infrastruktur der Stadt stand zunächst aus, über Einschränkungen im Stadtbetrieb informierte die Stadtverwaltung fortlaufend.
Der erneute Beschuss reiht sich in eine Serie nächtlicher und morgendlicher Angriffe auf die Hauptstadt ein. Bereits in der Nacht zum 26. September waren laut Behördenangaben bei einer Drohnenattacke auf Kiew mehrere Menschen verletzt worden. Die Behörden mahnten die Bevölkerung, während der Luftalarme Schutzräume aufzusuchen, Abstand zu Trümmerteilen zu halten und die Anweisungen von Rettungskräften und Feuerwehr strikt zu befolgen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).