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Europäische Union-Kommission wartet auf Bericht der Vereinigte Staaten nach Witkoff-Treffen mit Putin

Nach dem Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Wladimir Putin in Sankt Petersburg erwartet die Europäische Kommission eine Unterrichtung durch die US-Delegation. Kernthema ist, ob und unter welchen Bedingungen Ukraine und Russland an einen…

Die Europäische Kommission erwartet nach dem Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Sankt Petersburg eine Unterrichtung durch die amerikanische Delegation. Eine Sprecherin der Kommission, Paula Pinho, nannte am Mittwoch als zentrales Anliegen die Prüfung, ob Voraussetzungen für mögliche trilaterale oder sogar breitere Formate mit Beteiligung der Ukraine und Russlands bestehen. Eigene Zusagen zu neuen Formaten machte die Kommission nicht.

Anlass der Brüsseler Erwartung ist eine Gesprächsrunde am 20. Oktober in Oslo, an der der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Vertreter der Vereinigten Staaten sowie europäische Partner teilnahmen. Nach Pinhos Darstellung diente das Treffen dazu, die Möglichkeiten eines nächsten Schritts auszuloten. Die Frage, ob und wann Ukraine und Russland an einem Tisch verhandeln könnten, steht dabei im Vordergrund; über Inhalte, Rahmen und Garantien äußerte sich die Kommission nicht im Detail.

Aus Brüssel hieß es weiter, man trenne strikt zwischen bestätigten Vorgängen und denkbaren Folgeschritten. Bestätigt sind demnach die Gespräche in Oslo sowie Witkoffs anschließende Reise nach Sankt Petersburg. Konkrete Ergebnisse der Unterredung Witkoffs mit Putin lagen zum Zeitpunkt der Brüsseler Erklärung nicht vor. Pinho betonte, die Kommission werde eine Bewertung erst nach Vorliegen einer offiziellen Rückmeldung der US-Seite vornehmen.

Zur Rolle der Europäischen Union verwies die Kommission auf die enge Abstimmung mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten. Etwaige neue Gesprächsformate mit Russland erforderten Entscheidungen in Washington und Kiew sowie Absprachen mit europäischen Partnern. Zuständigkeiten für Waffenstillstand, Sicherheitsgarantien oder territoriale Fragen lägen nicht allein bei der EU und setzten tragfähige politische Bedingungen voraus, die derzeit geprüft würden.

Aus Moskau und Washington gab es zunächst keine übereinstimmenden Angaben zu möglichen inhaltlichen Fortschritten. Berichte über Vorschlagsübermittlungen oder über begleitende Themen wie Gefangenenaustausche wurden den jeweiligen Seiten zugeschrieben und waren von Brüssel unabhängig nicht abschließend zu verifizieren. Unverändert gilt: Über einen konkreten Fahrplan für trilaterale Verhandlungen oder über bindende Vereinbarungen ist bislang nichts offiziell.

Die Kommission kündigte an, nach Eingang der amerikanischen Informationen über das weitere Vorgehen zu beraten. Bis dahin bleibt der Status der Sondierungen offen; die politische Erwartung ist auf Klarheit über Format, Teilnehmer und Bedingungen möglicher Gespräche zwischen der Ukraine und Russland gerichtet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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