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Kyjiwer Uni kündigt Restaurierung der Roten Mauer bis Winter 2027 an

Der Vize-Rektor der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kyjiw, Oleksandr Rozhko, stellt einen Zeitplan vor: Projektabstimmung bis November 2026, Baubeginn im Frühjahr 2027, Fertigstellung bis Winter 2027 – vorbehaltlich Genehmigung und Wetter.

Die Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kyjiw will die beschädigte Mauer ihres Roten Hauptgebäudes bis zum Winter 2027 wiederherstellen. Das kündigte der Vize-Rektor für akademische Angelegenheiten, Oleksandr Rozhko, am 3. September 2026 an. Seine Angaben veröffentlichte er in sozialen Medien; sie wurden von Interfax-Ukraine dokumentiert.

Rozhko betonte, es gehe nicht um eine einfache Einfriedung, sondern um ein Denkmal von nationaler Bedeutung, das zum historischen Ensemble des Hauptgebäudes gehört. Die Mauer war nach seinen Worten im Oktober 2022 bei einem Raketenangriff beschädigt worden.

Seit Juni 2026 läuft demnach die erste Projektphase. Eine beauftragte Planungsorganisation erarbeitet den Restaurierungsentwurf, der bis November 2026 mit dem Ministerium für Kultur der Ukraine abgestimmt werden soll. Auf dieser Grundlage plant die Universität, die konservatorischen und baulichen Arbeiten im Frühjahr 2027 zu beginnen und die Wiederherstellung bis Herbst oder Winter 2027 abzuschließen. Der Zeitplan steht unter dem Vorbehalt der formalen Genehmigungen und geeigneter Witterungsbedingungen. Ziel ist laut Rozhko, die Authentizität der historischen Substanz zu sichern und verlorene bauplastische Elemente zu rekonstruieren.

Parallel wurden nach Universitätsangaben am zentralen Eingang des Hauptgebäudes Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten ausgeführt, damit der Lehrbetrieb zum Start des akademischen Jahres möglich bleibt. Angaben zu Finanzierungsquellen, konkreten Zuschüssen oder bereits ausgewählten Restaurierungsfirmen machte Rozhko nicht. Über die Vergabe, den endgültigen Umfang und die Einteilung einzelner Bauphasen will die Universität nach den erforderlichen Entscheidungen der zuständigen Behörden informieren.

Die Aussagen stammen von der Universitätsleitung und geben den Planungsstand wieder. Weitere amtliche Bestätigungen, etwa durch das Ministerium für Kultur der Ukraine, stehen noch aus. Über zusätzliche technische Details des Projekts oder sicherheitsrelevante Aspekte wurden keine Informationen veröffentlicht. Interfax-Ukraine verweist auf den öffentlichen Beitrag des Vize-Rektors als Quelle für die genannten Fristen und Zwischenschritte.

Mit der vorgesehenen Wiederherstellung greift die Universität eines der sichtbarsten Kriegsschäden an ihrem Hauptsitz in Kyjiw auf. Ob der Terminrahmen eingehalten werden kann, hängt von Genehmigungen, Ausschreibungen und Baufortschritt ab.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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