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Nach russischem Nachtangriff auf Kiew: Zahl der Toten steigt auf 12, 34 Verletzte

Bei Angriffen in der Nacht zum 20. August 2026 sind in Kiew mindestens 12 Menschen getötet und 34 verletzt worden. Betroffen waren vor allem die Bezirke Solomjanskyj, Swjatoschynskyj und Darnyzkyj; die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft leitete…

Bei Angriffen in der Nacht zum 20. August 2026 sind in Kiew nach Angaben der ukrainischen Behörden mindestens 12 Menschen ums Leben gekommen und 34 weitere verletzt worden. Das teilten der Staatliche Dienst für Notfallsituationen (DSNS), Bürgermeister Witali Klitschko und die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft am Morgen mit. Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz; die Zahl der Opfer könne sich nachträglich ändern.

Besonders getroffen wurden die Bezirke Solomjanskyj, Swjatoschynskyj und Darnyzkyj. Nach Angaben der Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft starben vier Menschen im Bezirk Swjatoschynskyj und acht im Bezirk Solomjanskyj. In Solomjanskyj wurden vorläufig mindestens 16 mehrstöckige Wohnhäuser beschädigt; in einem neunstöckigen Gebäude wurden die oberen Etagen zerstört. Der DSNS zufolge gab es zudem Schäden an einer Kinderklinik, einer Schule und einem Kindergarten; auf dem Parkplatz der Klinik brach ein Feuer aus. Auch ein Wohnheim, Lager, Geschäfte, Garagen und eine Tankstelle wurden beschädigt.

Die Einsatzkräfte des DSNS befreiten Menschen aus Trümmern, löschten Brände und sicherten betroffene Gebäude. Die Arbeiten dauerten am Morgen an; genaue Schadenssummen lagen zunächst nicht vor. Witali Klitschko berichtete fortlaufend über die Lageentwicklung und bestätigte, dass ein zunächst Verletzter später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

Die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Kriegsverbrechens nach Teil 2 des Artikels 438 des ukrainischen Strafgesetzbuches ein. Ziel ist die Dokumentation der Schäden, die Sicherung von Beweisen und die Ermittlung der Verantwortlichen. Die bisher gemeldeten Opferzahlen und Ortsangaben stammen von den genannten Behörden; unabhängige forensische Auswertungen stehen noch aus.

Seit 2022 verzeichnet Kiew wiederholt nächtliche Angriffe, bei denen Wohngebiete und zivile Infrastruktur getroffen werden. Das humanitäre Völkerrecht verbietet Angriffe auf Zivilpersonen und nichtmilitärische Objekte; die strafrechtliche Einordnung des aktuellen Vorfalls obliegt den zuständigen Ermittlungsstellen. Für die Bevölkerung der betroffenen Bezirke bleiben die humanitären Folgen akut, insbesondere die Versorgung Verletzter sowie die Unterbringung von Bewohnern beschädigter Häuser.

Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, offizielle Warnhinweise zu beachten und Sperrbereiche zu meiden, während Ermittler und Rettungskräfte ihre Arbeit fortsetzen. Weitere Angaben wollen DSNS, Stadtverwaltung und Staatsanwaltschaft nach Abschluss der Bergungs- und Sicherungsarbeiten veröffentlichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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