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Polen meldet Festnahme eines Ukrainers: Verdacht auf gescheiterten Anschlag in Irpin

Polens Inlandsgeheimdienst ABW hat mitgeteilt, am 5. August in Warschau einen 63-jährigen Ukrainer festgenommen zu haben. Laut Ermittlern soll er in Irpin im Gebiet Kiew einen Sprengsatz unter einem Auto platziert haben; die Fernzündung…

Polens Inlandsgeheimdienst Agencja Bezpieczeństwa Wewnętrznego (ABW) hat mitgeteilt, am 5. August in Warschau einen 63-jährigen ukrainischen Staatsbürger festgenommen zu haben. Nach Angaben der Ermittler wird dem Mann vorgeworfen, in Irpin im Gebiet Kiew eine selbst gebaute Sprengvorrichtung unter dem Fahrzeug eines Angehörigen der ukrainischen Rüstungsindustrie angebracht zu haben. Der Sprengsatz sollte demnach per Mobiltelefon gezündet werden, was aufgrund eines Defekts ausblieb.

Die polnischen Behörden führen den Verdacht an, der Beschuldigte habe im Auftrag russischer Dienste gehandelt. Nach dem gescheiterten Anschlagsversuch soll er sich nach Polen abgesetzt haben, wo ihn die ABW in Warschau stellte. Die Staatsanwaltschaft erhob Vorwürfe wegen versuchten Mordes unter Einsatz von Sprengstoff sowie wegen unerlaubten Besitzes von Explosivstoffen. Ein Gericht ordnete Untersuchungshaft an; in Berichten ist von drei Monaten die Rede. Die Identität des mutmaßlichen Opfers wurde nicht genannt.

Mehrere Medien, darunter RMF24 und RBC-Ukraine, decken sich in den wesentlichen Angaben: gescheiterte Fernzündung in Irpin, anschließende Flucht nach Polen, Festnahme in Warschau und Haftbeschluss. Offizielle Detailunterlagen – etwa eine vollständige Anklageschrift oder nähere Angaben zum Ziel der Tat – lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vollständig öffentlich vor. Daher sind einzelne Punkte, darunter der genaue Zeitpunkt der Tat in Irpin und die Beweisführung zur behaupteten Verbindung zu russischen Diensten, vorläufig und den Ermittlungsbehörden zugeschrieben.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Ermittlungen in Polen zu mutmaßlich von Russland inspirierten Operationen ein. Mitte August hatten die Behörden zudem einen russischen Staatsbürger wegen des Verdachts festgenommen, in Warschau eine Tötung vorbereitet zu haben; dieser Vorgang ist getrennt vom jetzt bekannt gewordenen Irpin-Komplex zu betrachten. Die Festnahme durch die ABW unterstreicht die erhöhte Gefährdungslage für ukrainische Akteure auch außerhalb der Ukraine sowie die enge Zusammenarbeit zwischen polnischen und ukrainischen Stellen. Weitere amtliche Mitteilungen der ABW und der zuständigen Staatsanwaltschaft sollen den Ermittlungsstand präzisieren; bis dahin bleiben die belastenden Angaben als Position der Behörden gekennzeichnet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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