Aktuell

Russischer Raketen- und Drohnenangriff verletzt mindestens 12 Menschen in Kiew

Nächtlicher Angriff auf Kiew: Behörden melden mindestens 12 Verletzte, darunter Kinder. Mehrere Stadtbezirke verzeichnen Schäden.

Bei einem kombinierten Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew in der Nacht zum 17. September sind nach Angaben der Stadtbehörden mindestens 12 Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, neun Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden. Zuvor hatte die Kiewer Stadtmilitärverwaltung in einer ersten Bilanz von vier Verletzten berichtet. Die unterschiedlichen Zahlen spiegeln die fortlaufende Erfassung in den Morgenstunden wider (Stand: 17. September 2026).

Trümmer und Explosionsdruck beschädigten nach Behördenangaben Gebäude in mehreren Bezirken. Betroffen waren unter anderem der Dniprowskyj-, der Swjatoschynskyj– und der Solomjanskyj-Bezirk. In Dniprowskyj wurden eine dreistöckige Büroeinheit und ein Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen, Scheiben und Fassadenteile gingen zu Bruch. Behörden meldeten zudem Trümmerabgänge auf einem Lagergelände und nahe einer Tankstelle. Einsatzkräfte der Rettungsdienste und städtische Infrastrukturteams waren an den betroffenen Orten im Einsatz.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte hatten in der Nacht vor einem anhaltenden Raketen- und Drohnenangriff auf die Hauptstadt gewarnt. Hinweise zu Einschlägen und Schäden verbreiteten Bürgermeisteramt und Kiewer Stadtmilitärverwaltung über ihre offiziellen Kanäle, darunter Telegram. Unabhängige internationale Stellen lagen am Morgen nicht mit eigenen Bewertungen zu diesem konkreten Angriff vor; die Angaben beruhen auf Mitteilungen der Stadt und ukrainischer Medien.

Konkrete Angaben zu eingesetzten Flugkörpern oder zur Abfangbilanz machten die Behörden zunächst nicht. In früheren Angriffswellen kombinierte Russland wiederholt Marschflugkörper, ballistische Raketen und Drohnen, um die ukrainische Luftverteidigung zu überlasten. In Kiew führen wiederkehrende Nachtangriffe regelmäßig zu Schäden an zivilen Gebäuden und Infrastruktur sowie zu Unterbrechungen im öffentlichen Leben. Für den aktuellen Fall berichten die Stadtbehörden von laufenden Sicherungs- und Reparaturarbeiten; Ermittler dokumentieren die Schäden für mögliche Strafverfahren.

Die Angriffe auf urbane Zentren wie Kiew stehen im Kontext des seit 2022 andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Offizielle Opferzahlen und Schadenssummen können sich in den Stunden nach einem Angriff erfahrungsgemäß ändern, wenn weitere Einsatzberichte eingehen oder bisher unerkannte Zerstörungen erfasst werden. Die Stadtverwaltung kündigte an, aktualisierte Informationen zu veröffentlichen, sobald die Lage Übersichtlichkeit gewinnt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels