Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen in der Nacht zum 1. September sind in der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zwölf Menschen getötet worden, darunter ein indischer Staatsbürger. Der Präsident machte die Angaben am Morgen. Regionale Militärverwaltungen und das Innenministerium der Ukraine berichteten von zahlreichen Verletzten und erheblichen Schäden an zivilen Einrichtungen.
Besonders betroffen waren Kiew und das Kiewer Gebiet. Das Innenministerium der Ukraine nannte dort vorläufig mindestens acht Tote und mindestens 20 Verletzte. Einsatzkräfte meldeten Brände, eingestürzte Gebäudeteile und Evakuierungen aus beschädigten Wohnhäusern. Nach Behördenangaben wurden neben Wohnvierteln auch ein Eisenbahndepot sowie Energie- und Logistikanlagen getroffen. Die Identitäten der Toten und Verletzten werden geprüft; zu dem getöteten ausländischen Staatsbürger lagen zunächst keine weiteren amtlichen Details vor.
Die Luftabwehr meldete, einen Teil der anfliegenden Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Nach Angaben der ukrainischen Stellen durchschlugen jedoch mehrere Gefechtsmittel die Abwehr und verursachten die beschriebenen Zerstörungen. Das russische Verteidigungsministerium behauptete, ausschließlich militärische Ziele angegriffen zu haben. Unabhängige Bestätigungen für diese Darstellung liegen nicht vor; die von ukrainischen Behörden dokumentierten Schäden betreffen in erheblichem Umfang zivile Objekte. Angaben zu Opfern und Zerstörungen lassen sich derzeit nicht vollständig unabhängig verifizieren und können sich ändern.
Die nächtlichen Angriffe fügen sich in eine Serie verstärkter russischer Luftangriffe der vergangenen Tage ein, die die Hauptstadtregion und weitere Landesteile wiederholt unter Druck setzen. Ukrainische Offizielle warnen, die anhaltenden Schäden an Energie- und Verkehrsinfrastruktur könnten Versorgung und Mobilität zusätzlich belasten. Die Polizei, Rettungsdienste und kommunale Versorger konzentrieren sich nach eigenen Angaben darauf, Verschüttete zu bergen, Gebäude zu sichern, die Strom- und Wasserversorgung zu stabilisieren und Beweise für Ermittlungen wegen möglicher Kriegsverbrechen zu sichern.
Selenskyj und staatliche Stellen bestätigten übereinstimmend die Zahl von zwölf Toten mit Bezug auf die Nacht zum 1. September. Weitere Details zur Verteilung der Opfer über die Regionen sowie zur Herkunft des getöteten indischen Staatsbürgers sollen nach Abschluss der Identifizierungen folgen. Internationale Untersuchungen zu den Angriffen und ihren Folgen stehen noch aus.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).