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Selenskyj kündigt neue deutsche Luftabwehrpakete für September an

Nach einem Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat Wolodymyr Selenskyj angekündigt, dass die Ukraine noch im September neue Luftabwehrpakete aus Deutschland erhalten soll.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach einem Telefonat mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, dass die Ukraine noch im September neue Luftabwehrpakete aus Deutschland erhalten soll. Selenskyj veröffentlichte die Aussage am 2. September auf seinem Telegram‑Kanal; das Präsidialamt in Kiew bestätigte das Gespräch am selben Tag.

Nach Angaben aus Kiew sprachen Selenskyj und Merz über die jüngste russische Attacke auf einen Flugplatz im Raum Leipzig sowie über weitere sicherheitspolitische Fragen. Beide Seiten arbeiten demnach an der Finalisierung eines „Drone Deal“, der Kooperationen und Lieferungen im Bereich unbemannter Systeme regeln soll. Außerdem sei ein persönliches Treffen vereinbart worden. Konkrete Angaben zu Umfang, Systemtypen oder Stückzahlen der angekündigten Pakete machte Kiew nicht.

Offiziell bestätigt ist damit zunächst die politische Zusage. Welche Komponenten Deutschland zusätzlich bereitstellt, blieb offen. In früheren Hilfspaketen hatte Berlin unter anderem Komponenten für Patriot‑Flugabwehrsysteme und Lenkflugkörper für IRIS‑T SLM geliefert. Ob die nun angekündigten Lieferungen ähnliche Systeme betreffen, ist bislang unklar. Die Bundesregierung präzisierte die Angaben bis Redaktionsschluss nicht öffentlich.

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender russischer Luftangriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur. Kiew drängt seit Monaten auf rasch verfügbare Abfangmittel, um vor allem Energieanlagen und Logistik zu schützen. Parallel dazu bemüht sich die Ukraine um zusätzliche Abfangraketen für Patriot‑Systeme; nach früheren Angaben aus Kiew wurde bei der Europäischen Kommission beantragt, entsprechende Beschaffungen über bestehende Kreditlinien zu unterstützen. Auch EU‑Vertreter hatten jüngst dazu aufgerufen, Interzeptoren mit ablaufender Lagerfrist an die Ukraine abzugeben.

Selenskyjs Verweis auf „diesen Monat“ ist vorläufig zu verstehen: Ohne offizielle Übergabedokumente oder Terminangaben der Bundesregierung bleibt der konkrete Lieferzeitpunkt eine politische Ankündigung. Weitere Details zu Art und Umfang der Pakete sind derzeit nicht öffentlich belegt. Die Gesprächsinhalte beruhen auf der Mitteilung des ukrainischen Präsidialamts vom 2. September und auf der erklärenden Notiz Selenskyjs auf Telegram. Aussagen über militärische Effekte der künftigen Lieferungen sind zum jetzigen Zeitpunkt als Einschätzungen zu werten und nicht als bestätigte Tatsachen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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