Politik

Steuerdienst erweitert Beratung für Veteranenunternehmen in eigenen Büros

Die amtierende Chefin des Staatlichen Steuerdienstes der Ukraine, Lesia Karnaukh, hat am 3. September 2026 einen prioritären Begleitservice für veteranengeführte Unternehmen in den Beratungsbüros der Behörde bekräftigt.

Der Staatliche Steuerdienst der Ukraine erweitert die spezialisierte Unterstützung für veteranengeführte Unternehmen. Die amtierende Leiterin der Behörde, Lesia Karnaukh, bekräftigte am 3. September 2026, dass der steuerliche Begleitservice in den Beratungsbüros der DPS zu den Prioritäten zählt. Für Veteraninnen und Veteranen sowie Empfängerinnen und Empfänger staatlicher Gründungszuschüsse steht demnach ein eigener Service zur Verfügung, der von der Gründung bis zum Wachstum eines Unternehmens begleitet.

Nach Angaben der Behörde basiert das Angebot auf drei Elementen: Erstens arbeiten in den Anlaufstellen Moderatorinnen und Moderatoren mit eigener Diensterfahrung nach dem Prinzip „Gleich zu Gleich“. Zweitens soll ein „Grüner Korridor“ Wartezeiten vermeiden und einen barrierearmen Zugang zu allen Dienstleistungen sichern. Drittens wird eine kontinuierliche Unterstützung von der Registrierung als Einzelunternehmerin oder Einzelunternehmer (FOP) über laufende Steuerpflichten bis zur Skalierung angeboten.

Karnaukh verwies zur Veranschaulichung auf den Fall des Veteranen Oleksandr Chumak in Kiew. Er habe nach Verwundung, Prothesenversorgung und Rehabilitation ein Café eröffnet; bei der steuerlichen Seite der Gründung habe ihn das Team eines Beratungsbüros der DPS unterstützt. Die Darstellung dient als Beispiel und stammt aus Äußerungen der Behördenleiterin.

Der Steuerdienst betont, die Initiative gemeinsam mit dem Ministerium für Angelegenheiten der Veteranen der Ukraine voranzutreiben. Ziel sei es, bürokratische Hürden zu senken, Rechts- und Planungssicherheit zu erhöhen und damit die wirtschaftliche Reintegration von Veteraninnen und Veteranen zu erleichtern. Konkrete neue Rechtsänderungen wurden am Dienstag nicht angekündigt; es handelt sich um die Fortführung und den Ausbau eines bereits bestehenden Angebots.

Die Behörde stellt den Service als kostenfrei dar und verweist auf fachliche Beratung zu zentralen Fragen wie Registrierung, Steuerregime, Berichterstattung und Fristen. Eigene Erfolgsaussagen über die Wirkung des Programms bleiben eine Behauptung der DPS; unabhängige Evaluierungen wurden in der Mitteilung nicht genannt. Der Verweis auf beschleunigte Verfahren erfolgt als Serviceversprechen, nicht als Änderung gesetzlicher Fristen.

Mit dem Schritt setzt die DPS ihre Linie fort, Beratungsleistungen stärker zu bündeln und sichtbarer zu machen. Für die Zielgruppe der Veteraninnen und Veteranen wird dies als prioritäre Aufgabe beschrieben, die organisatorische Erleichterungen und persönliches Peer‑Coaching verbindet. Ob und in welchem Umfang die Kapazitäten der Beratungsbüros an weiter steigende Nachfrage angepasst werden, blieb offen.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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