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Stiftung kündigt Programm zum 100. Geburtstag von Bohdan Hawrylyshyn am 19. Oktober 2026 an

Die Bohdan Hawrylyshyn Family Foundation startet Unterrichtsmaterialien, Vortragsreihen und einen Förderwettbewerb. Öffentliche Stellen prüfen eine Beteiligung, formale Regierungsbeschlüsse liegen bisher nicht vor.

Die Bohdan Hawrylyshyn Family Foundation hat erste Programmpakete zum 100. Geburtstag des Ökonomen, Publizisten und Stifters Bohdan Hawrylyshyn am 19. Oktober 2026 vorgestellt. Die Stiftung kündigte Unterrichtsmaterialien für Schulen und Hochschulen, öffentliche Vortragsreihen sowie einen landesweiten Förderwettbewerb für zivilgesellschaftliche Projekte an. Ziel sei es, Hawrylyshyns Leitideen zu verantwortlichem Führungshandeln und zu langfristiger Politikplanung breit zu vermitteln.

Begleitend berichten lokale Medien in Kyjiw über geplante öffentliche Veranstaltungen und Kooperationen mit Bildungs- und Kultureinrichtungen. Konkrete Termine und Orte werden schrittweise bekanntgegeben. Eine Beteiligung staatlicher Stellen wird nach Angaben aus dem Umfeld der Organisatoren erörtert; bis Redaktionsschluss lagen jedoch keine formalen Regierungsbeschlüsse zu landesweiten Gedenkformaten vor. Damit sind bislang vor allem zivilgesellschaftliche und akademische Träger die Taktgeber der Vorbereitungen.

Hawrylyshyn wurde am 19. Oktober 1926 geboren und starb 2016. Er prägte über Jahrzehnte die Managementausbildung in Europa, arbeitete in Kanada und der Schweiz und beriet internationale Institutionen. Nach der Unabhängigkeit der Ukraine setzte er sich für institutionelle Reformen, gute Regierungsführung und die Förderung junger Führungskräfte ein. Die nach ihm benannte Stiftung führt dieses Werk fort, unter anderem mit Bildungsprogrammen, Stipendien und Vernetzungsplattformen.

Die jetzt angekündigten Maßnahmen zum Jubiläumsjahr zielen darauf, Forschung, Lehre und Praxis enger zu verzahnen. Für Schulen und Universitäten sollen kuratierte Materialien zu Ethik, öffentlicher Politik und Organisationsführung bereitgestellt werden; Vortragsreihen sollen Debatten zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft befördern. Der Förderwettbewerb richtet sich an Initiativen, die konkrete Projekte zu bürgerschaftlichem Engagement, Transparenz und institutioneller Resilienz entwickeln.

Politisch sensible Bewertungen und militärische Lagebezüge meidet das Programm ausdrücklich; im Vordergrund stehen übergreifende Fragen von Verantwortlichkeit, Wirksamkeit staatlichen Handelns und Gemeinwohlorientierung. Beobachter erwarten, dass das Gedenkjahr die Auseinandersetzung mit langfristiger Planung, Bildungsreformen und einer professionellen öffentlichen Verwaltung in der Ukraine vertieft. Ob daraus auch neue staatliche Programme oder Finanzierungen für größere nationale Veranstaltungen erwachsen, ist offen. Fest steht, dass das zivilgesellschaftliche Vorfeld die Hundertjahrfeier nutzt, um erprobte Ansätze aus Managementlehre und Public Policy für aktuelle Modernisierungsvorhaben aufzubereiten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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