Die Pivdennyi-Brücke in Kiew ist in der Nacht auf den 27. Oktober 2026 bei einem Raketenangriff beschädigt worden. Auf der Fahrbahn entstand nach Angaben der Stadtverwaltung eine große Kraterstelle. Der Verkehr über die Südbrücke wurde vollständig gesperrt, ebenso der Zugverkehr der Kiewer Metro zwischen den Stationen Osokorky und Tschervonyj Chutir. Einsatzkräfte und Fachleute sichern die Umgebung und nehmen eine erste technische Bewertung vor.
Bürgermeister Witali Klitschko veröffentlichte am Morgen Bilder der Schäden und sprach von erheblichen Beeinträchtigungen der Verkehrsinfrastruktur. Der Staatliche Dienst für Notlagen der Ukraine meldete parallel, dass Trümmer geräumt und Gefahrenbereiche abgesperrt werden. Eine Aussage, wann die Pivdennyi-Brücke wieder geöffnet werden kann, machten die Behörden nicht. Zunächst sollen Statik, Tragfähigkeit und Begleitinfrastruktur geprüft werden; erst danach könnten Entscheidungen über Notreparaturen und Verkehrsfreigaben fallen.
Die Polizei und die Verkehrsbetriebe richteten Umleitungen ein. Der Leiter der Patrouillenpolizei, Oleksij Biloshyzkyj, bat Autofahrerinnen und Autofahrer, vorerst alternative Routen zu nutzen; für Pkw und Lastwagen gelten unterschiedliche Verkehrsführungen, um Nadelöhre zu vermeiden. Die Kiewer Metro ordnete auf anderen Linien Taktanpassungen an, um den Ausfall des betroffenen Abschnitts teilweise zu kompensieren.
Ukrainische Stellen führen den Angriff auf russische Streitkräfte zurück. Unabhängig von der Zuschreibung sind die sichtbaren Schäden an der Pivdennyi-Brücke und an Teilen der Metro-Infrastruktur belegt. Angaben zu möglichen Verletzten und weitergehenden Folgen werden noch geprüft; verlässliche Opferzahlen lagen am Mittag nicht vor. Medienberichte zu Typen und Anzahl der eingesetzten Waffen stammen aus offiziellen ukrainischen Quellen und sind von der dokumentierten Zerstörung der Brücke zu unterscheiden.
Die Pivdennyi-Brücke ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen dem rechten und dem linken Dnepr-Ufer in Kiew. Ihre Sperrung trifft Pendlerverkehr, Logistik und Rettungsdienste gleichermaßen. Die Verwaltung der Hauptstadt weist darauf hin, dass sich die Dauer der Einschränkungen nach dem Ergebnis der statischen Untersuchungen richtet. Bis dahin bleiben die Sicherheitszonen sowie die Umleitungsstrecken in Kraft, und die Einsatzkräfte arbeiten weiter an der Beseitigung akuter Gefahrenstellen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).