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Ukraine legt Entwurf einer Cybersicherheitsstrategie gegen Risiken durch künstliche Intelligenz vor

Der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Ihor Klymenko, kündigt an, dass ein Entwurf der überarbeiteten Cybersicherheitsstrategie dem Rat zur Beratung vorgelegt wird; das Papier fokussiert auf Frühwarnung und Schutz kritischer Infrastrukturen…

Die ukrainische Regierung hat einen Entwurf für eine überarbeitete nationale Cybersicherheitsstrategie erarbeitet, der nach Aussagen des Sekretärs des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Ihor Klymenko, dem Rat zur Beratung vorgelegt wird. Klymenko sagte nach einer Sitzung des Nationalen Zentrums zur Koordinierung der Cybersicherheit am 30. Oktober 2026, der Entwurf ziele darauf ab, die staatlichen Kapazitäten zur rechtzeitigen Erkennung und Neutralisierung von Bedrohungen im Zusammenhang mit der raschen Entwicklung künstlicher Intelligenz auszubauen. ([en.interfax.com.ua](https://en.interfax.com.ua/news/general/1228721.html?utm_source=openai))

Nach offiziellen Angaben wurde die inhaltliche Abstimmung des Papiers in einer interministeriellen Arbeitsgruppe abgeschlossen. An der Abstimmung beteiligten sich demnach wesentliche Sicherheits- und Verwaltungsstellen, darunter der Staatliche Dienst für Sonderkommunikation und Informationsschutz, der Sicherheitsdienst der Ukraine, das Verteidigungsministerium, das Innenministerium, das Ministerium für digitale Transformation und das Nationale Institut für strategische Studien. Diese Stellen betonen, dass Erkenntnisse aus der Abwehr russischer Cyberangriffe und die zunehmende Verbreitung von KI-Anwendungen in die Neufassung eingingen. ([en.interfax.com.ua](https://en.interfax.com.ua/news/general/1228721.html?utm_source=openai))

Der Entwurf nennt mehrere Schwerpunkte: Ausbau proaktiver Erkennungs- und Analysefähigkeiten gegen KI-gestützte Angriffe, Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen, Intensivierung des Austauschs mit dem Privatsektor und Vertiefung internationaler Kooperationen. Vorgeschlagen werden zudem einheitliche Mindeststandards für Behörden und Betreiber kritischer Anlagen, etwa Meldepflichten, Incident-Response-Prozesse und regelmäßige Stresstests. Konkrete Zeitpläne, Zuständigkeitsverteilungen oder Haushaltszahlen wurden bislang nicht veröffentlicht. ([en.interfax.com.ua](https://en.interfax.com.ua/news/general/1228721.html?utm_source=openai))

Regierungsvertreter begründeten die Initiative mit der fortdauernden Nutzung digitaler Angriffe als Instrument der russischen Aggression sowie mit beobachteten Versuchen, Schadsoftware, Desinformation und koordinierte Angriffe mithilfe automatisierter Systeme zu skalieren. Unabhängige Bewertungen zur Umsetzbarkeit des Entwurfs stehen noch aus; über weitere Verfahrensschritte – etwa Beratungen im Kabinett, mögliche Beschlüsse des Stabs des Oberbefehlshabers oder Gesetzesänderungen – soll nach Beratung im Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung entschieden werden. ([en.interfax.com.ua](https://en.interfax.com.ua/news/general/1228721.html?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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