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Ukraine und Aserbaidschan vertiefen Agrarhandel und planen Investitionen

Der Agrarminister Taras Vysotskyi traf den aserbaidschanischen Botschafter Seymur Mardaliyev. Beide Seiten wollen die Agrarhandelsbeziehungen ausbauen und Ende November die gemeinsame Kommission tagen lassen.

Die Ukraine und Aserbaidschan wollen ihre Zusammenarbeit im Agrarsektor ausweiten. Bei einem Treffen am 2. September 2026 in Kyjiw erörterten der Minister für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine, Taras Vysotskyi, und der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Aserbaidschan in der Ukraine, Seymur Mardaliyev, Schritte zur Belebung des bilateralen Handels und zu neuen Investitionsvorhaben. An dem Gespräch nahmen auch der stellvertretende Minister Denys Bashlyk sowie der stellvertretende Leiter der diplomatischen Mission, Farid Babayev, teil.

Beide Seiten nannten als Ziel, den Warenverkehr in der Land- und Ernährungswirtschaft schrittweise wieder auf das Vorkriegsniveau von rund einer Milliarde US‑Dollar pro Jahr zu bringen. Die aserbaidschanische Seite betonte, dass der Agrarsektor hierfür eine Schlüsselrolle spielen könne. Diskutiert wurden insbesondere direkte Kontakte zwischen Unternehmen, gemeinsame Investitionsprojekte und der erweiterte Marktzugang für ukrainische Produkte.

Aserbaidschan bot an, eigene Transport- und Logistikkapazitäten stärker einzubinden. Damit könnten Lieferungen ukrainischer Agrargüter nicht nur den aserbaidschanischen Markt besser erreichen, sondern von dort aus auch weiter in Staaten Zentralasiens und in den Nahen Osten geleitet werden. Die ukrainische Delegation unterstrich das Interesse an praktischen Lösungen, die zusätzliche Absatzkanäle eröffnen und Investitionen mobilisieren.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Perspektive stabiler Schifffahrtsverbindungen über das Schwarze Meer. Die ukrainische Seite stellte klar, dass die Sicherheit der zivilen Schifffahrt Voraussetzung für verlässliche maritime Routen bleibt. Konkrete Routenführungen oder zeitliche Etappen wurden nicht genannt; vereinbart wurde jedoch, entsprechende Projektvorschläge auszuarbeiten.

Als nächster politischer Termin ist für Ende November 2026 die Tagung der Gemeinsamen zwischenstaatlichen ukrainisch-aserbaidschanischen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit vorgesehen. Dieses Format soll als Forum für branchenspezifische Gespräche zwischen Unternehmen dienen und Besuche in ukrainischen Regionen ermöglichen, um potenzielle Investitionsprojekte vor Ort zu prüfen.

Die Mitteilung stammt aus dem Kabinett der Minister der Ukraine. Eigene Zahlen zu geplanten Investitionssummen oder festgelegte Zeitpläne für neue Logistiklösungen wurden nicht veröffentlicht. Die Akteure einigten sich darauf, die Arbeit an detaillierten Vorschlägen fortzusetzen, um Handel, Investitionen und die Präsenz ukrainischer Agrarprodukte auf neuen Märkten zu erhöhen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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