Uman in der Oblast Tscherkasy führt vom 4. bis 17. September ein besonderes Regime für Ein- und Ausfahrten sowie die Bewegung im Stadtgebiet ein. Das kündigte der Leiter der Gebietsverwaltung Tscherkasy, Ihor Taburets, an. Anlass ist das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana, zu dem traditionell viele Pilger aus dem In- und Ausland anreisen.
Die Anordnung sieht selektive Sperrungen und Kontrollpunkte an den Zufahrten über die Fernstraßen M-05 und M-30 vor. Einzelne ausgewiesene Strecken bleiben ausschließlich für Pilger geöffnet. An mehreren Kreuzungen und Ortszufahrten wird ein verschärfter Kontrollmodus gelten. Taburets betonte, die Regelungen dienten der Sicherheit von Einwohnern und Gästen und entsprächen dem Vorgehen der Vorjahre. Behörden und Dienste kündigten verstärkte Präsenz und Kontrollen an.
Ergänzend verhängen die lokalen Stellen befristete Verkaufsverbote im Bereich der Pilgerstätten: Alkohol, Feuerwerk und andere Pyrotechnik, Messer und andere spitze oder scharfe Gegenstände sowie pneumatische Waffen und täuschend echt wirkende Spielzeugwaffen dürfen dort nicht angeboten werden. Derartige Beschränkungen sind während der Feierlichkeiten in Uman üblich und sollen Konflikte und Gefahrenlagen vorbeugen.
Konkrete Prognosen zur Zahl der erwarteten Besucher für dieses Jahr nannten die Behörden zunächst nicht. In den Vorjahren reisten jeweils Zehntausende chassidische Pilger an das Grab des Rabbiners Nachman von Bratzlaw. Die Stadt bereitet sich regelmäßig mit Verkehrsumleitungen, temporären Halteverboten und zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen auf die Ankunft der Pilger vor.
Für Anwohner, Pendler und den Güterverkehr bedeuten die Vorgaben spürbare Umleitungen und Kontrollen. Rechtlich verbindlich sind die Verfügungen der Gebietsverwaltung Tscherkasy; Verkehrsteilnehmer sollten die Hinweise der Polizei und der Stadtverwaltung beachten. Angaben zu möglichen Sicherheitsvorfällen während der Feierlichkeiten liegen naturgemäß vorab nicht vor; belastbare Bewertungen sind erst nach Abschluss und auf Grundlage amtlicher Bilanzen möglich.
Uman ist seit Jahren ein zentraler Pilgerort zum jüdischen Neujahr. Die nun bekanntgegebenen Maßnahmen zielen darauf, den Zustrom geordnet zu lenken und zugleich die öffentliche Sicherheit in einer angespannten Gesamtlage zu gewährleisten. Die Behörden verweisen darauf, dass die Abläufe im Kern den erprobten Mustern früherer Jahre folgen, jedoch an aktuelle Erfordernisse angepasst werden können.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).