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Kiew: Metroverkehr auf roter Linie wieder aufgenommen, Chernihivska bleibt zu

Die Kiewer U-Bahn fährt auf der roten Linie wieder durchgehend zwischen Akademmistechko und Lisova. Die Station Chernihivska bleibt nach nächtlichen Schäden vorerst geschlossen.

Die Kiewer U-Bahn hat den Zugverkehr auf der Sviatoshynsko-Brovarska-Linie zwischen den Endstationen Akademmistechko und Lisova am 20. Oktober 2026 wieder aufgenommen. Das teilte der städtische Betreiber Kyiv Metro am Morgen mit. Die oberirdische Station Chernihivska bleibt vorläufig geschlossen; Züge fahren dort ohne Halt durch. Die Kiewer Stadtverwaltung bestätigte die Teilwiederinbetriebnahme.

Nach Behördenangaben waren in der Nacht zuvor am östlichen, oberirdischen Abschnitt der Linie Schäden festgestellt worden, darunter an der Station Chernihivska sowie an Strecken- und Leitungselementen. Kyiv Metro führt vor Ort Reparaturen und Sicherheitsprüfungen durch. Dazu zählen nach Unternehmensangaben Sichtkontrollen von Gleis, Stromversorgung und Sicherungstechnik sowie Probefahrten auf dem betroffenen Abschnitt. Angaben zur Höhe der Schäden oder zu einem Termin für die Wiedereröffnung der Station liegen nicht vor. Der Betreiber kündigte vorübergehend verlängerte Zugintervalle an und rief Fahrgäste dazu auf, aktuelle Hinweise zu beachten.

Die Sviatoshynsko-Brovarska-Linie, die sogenannte rote Linie, verbindet den Westen Kiews mit dem Nordosten der Stadt. Östlich des Dnipro verläuft sie streckenweise oberirdisch und ist damit witterungs- und schadenanfälliger als die tief liegenden Innenstadtabschnitte. Die Station Chernihivska liegt im dicht besiedelten Nordosten und dient als wichtiger Umsteigepunkt für Bus- und Kleinbuslinien. Umleitungen im Oberflächenverkehr prüft die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben fortlaufend. Zuständig für die Koordinierung mit dem städtischen Busnetz ist der bei der Kiewer Stadtverwaltung angesiedelte Fachbereich für Transportinfrastruktur, während Kyiv Metro die Instandsetzung der eigenen Anlagen verantwortet.

Die Wiederaufnahme des durchgehenden Fahrbetriebs entlastet das Verkehrsnetz der Hauptstadt insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten. Zugleich erschwert die Sperrung von Chernihivska den Zugang für Anwohnerinnen und Anwohner der umliegenden Viertel. Offizielle Stellen vermeiden derzeit Prognosen zur Dauer der Sperre; Entscheidungen sollen nach Abschluss der technischen Bewertungen fallen. Der Betreiber verweist für aktuelle Betriebsinformationen auf seinen offiziellen Telegram-Kanal sowie Ansagen an den Stationen.

Die Information über die Wiederinbetriebnahme stammt aus am Morgen veröffentlichten Mitteilungen von Kyiv Metro. Die Kiewer Stadtverwaltung hat den Betriebsstand bestätigt. Unabhängige Medienberichte verweisen auf Schäden nach nächtlichen Angriffen auf die Stadt; Details zum genauen Hergang am betroffenen Streckenabschnitt sind bislang nicht umfassend öffentlich gemacht worden. Fest steht: Der Verkehr läuft zwischen Akademmistechko und Lisova wieder, die Station Chernihivska bleibt geschlossen, und die Sicherheits- sowie Instandsetzungsarbeiten gehen weiter.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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