Bei einer russischen Drohnenattacke am frühen Nachmittag des 25. September 2026 ist in Kiew ein Bürogebäude im Solomjanskyj-Bezirk getroffen worden. Nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko wurden Fassade und Fenster des Gebäudes beschädigt; auf dem angrenzenden Parkplatz gerieten mehrere Autos in Brand. Klitschko sprach von Toten und Verletzten. Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei sicherten den Einsatzort. Die Behörden warnten, die Zahlen seien vorläufig und würden aktualisiert.
Die Kiewer Stadtverwaltung präzisierte am frühen Nachmittag, dass auf dem Parkplatz drei Leichen gefunden worden seien. Zudem wurden nach ersten Informationen sieben Menschen verletzt. Die Nationalpolizei und die städtischen Dienste baten die Bevölkerung, Sperrzonen zu meiden und Luftalarmhinweise strikt zu befolgen. Unabhängige Bestätigungen der exakten Opferzahlen standen zunächst noch aus; die Ermittlungen zur Art des Einschlags und zur Munition dauern an.
Die Ukraine macht Russland für die Angriffe verantwortlich. Die russische Seite äußerte sich dazu in den bis Redaktionsschluss vorliegenden Quellen nicht. Nach Darstellung der Behörden setzt Russland seit Monaten vermehrt Drohnen gegen die Hauptstadt ein, wobei regelmäßig auch zivile Ziele betroffen sind.
Im Verlauf desselben Tages wurden in Kiew weitere Folgen des anhaltenden Drohnen- und Raketenterrors gemeldet. Laut ukrainischen Medien und Behörden wurde bei einem separaten Einschlag in der Stadt ein 14-jähriger Jugendlicher getötet. Die Zahl der Verletzten durch die Angriffe in Kiew stieg im Tagesverlauf auf bis zu zwei Dutzend. Zudem meldeten die Behörden Schäden am Gebäude des Hohen Justizrats. Diese Angaben stammen aus laufenden Lageupdates und können sich mit dem Abschluss der Schadensaufnahme ändern.
Die Einsatzkräfte in Kiew arbeiten parallel an Brandbekämpfung, Bergung und Beweissicherung. Für die Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Straßenzügen richteten die Stadt und Hilfsdienste Notfallunterstützung ein. Zu möglichen Beeinträchtigungen der Strom- oder Verkehrsversorgung lagen zunächst keine verlässlichen Angaben vor.
Die Angriffe fügen sich in ein Muster wiederholter Attacken mit unbemannten Systemen, die nach ukrainischen Angaben darauf zielen, Luftverteidigung zu binden, Schäden an Infrastruktur zu verursachen und Druck auf die Zivilbevölkerung auszuüben. Aussagen zu vermuteten Zielen der Angriffe bleiben vorläufig, solange die Untersuchungen am Tatort nicht abgeschlossen sind.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).