Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 14. Februar 2025 in München zu einem abgestimmten Vorgehen mit Partnerstaaten aufgerufen, um Wladimir Putin zu stoppen und den Krieg zu beenden. Nach einem Treffen mit US‑Vizepräsident J. D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Selenskyj, es brauche „mehr Gespräche, mehr Arbeit und einen Plan“, der mit den Verbündeten entwickelt werde.
Nach Angaben des Präsidialamt der Ukraine bezeichnete Selenskyj das Gespräch mit Vance als gut und kündigte weitere Beratungen an. Ukrainische Medien wie Interfax Ukraine und RBK-Ukraine dokumentierten die Aussage und verwiesen darauf, dass Kiew auf koordinierte Schritte mit den Partnern drängt. Eine detaillierte, öffentlich vorliegende Ausarbeitung eines solchen Plans gibt es derzeit nicht.
Inhaltlich ist die Forderung als politisches Signal zu verstehen: Gesprächsoptionen über ein Ende der Kampfhandlungen sollen nach Kiewer Darstellung von belastbaren Sicherheitsgarantien und konkret abgestimmten Maßnahmen flankiert werden. Selenskyj knüpft damit an die Linie an, wonach Verhandlungen nur in einem Rahmen stattfinden sollen, der die Ukraine militärisch und politisch absichert.
Agenturberichte erwähnten im Umfeld des Treffens Gespräche über ein Memorandum zur strategischen Partnerschaft und mögliche Investitionen in ukrainische Ressourcen. Offizielle Details zu Inhalt, Zeitplan oder Verbindlichkeit eines solchen Memorandum liegen nicht vor.
Für die Partnerstaaten stellt sich damit die Frage, welche Form die geforderten Sicherheitsgarantien annehmen können und wie Koordination, materielle Unterstützung und politischer Druck auf Russland verzahnt werden. Bislang haben weder die USA noch zentrale europäische Länder ein öffentliches Programm vorgelegt, das ausdrücklich als gemeinsamer Plan zum „Stoppen Putins“ firmiert. Die Äußerung des Präsidenten setzt jedoch einen Impuls für weitere diplomatische Beratungen und Planungsrunden zwischen Kiew und westlichen Hauptstädten.
Zuschreibung und Reichweite: Die Forderung nach einem gemeinsamen Plan ist eine wörtliche Aussage Selenskyjs. Angaben zu etwaigen US‑Angeboten oder bereits ausgehandelten Maßnahmen wurden in Medienberichten als Gesprächsgegenstände genannt; sie liegen nicht als öffentlich bestätigte Abkommen vor. Einschätzungen zu Erfolgsaussichten eines solchen Plans wären zum jetzigen Zeitpunkt spekulativ und wurden von den genannten Stellen nicht abgegeben.
Der Auftritt in München unterstreicht zugleich die fortgesetzte Suche der Ukraine nach einem verlässlichen Bündnisrahmen. Ob daraus zeitnah konkrete Vereinbarungen erwachsen, hängt von nachfolgenden Verhandlungen, Budgetentscheidungen der Partner und der Ausgestaltung langfristiger Sicherheitsgarantien ab.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).